László Fenyö
Solist Frühjahr 2008: Konzert für Violoncello und Blasorchester (F. Gulda)
In seiner Heimat Ungarn zählt László Fenyö schon seit einiger zu den gefragtesten Solisten: die Mehrzahl seiner Auftritte wird vom ungarischen Rundfunk live gesendet bzw. mitgeschnitten; mit nahezu allen wichtigen ungarischen Orchestern hat der 31jährige Musiker bereits zusammengearbeitet. Zudem wurde ihm im März 2005 als staatliche Auszeichnung der renommierte Franz-Liszt-Preis verliehen.
Schon mit 13 Jahren studierte er an der Budapester Franz-Liszt-Musikhochschule, 1994 bis 1998 studierte er in Lübeck bei David Geringas, wobei er bei Meisterkursen mit Miklós Perényi und Siegfried Palm seinen musikalischen Horizont erweitern konnte. Ein ungewöhnlich breites Repertoire, von Bach bis Krenek, hat László Fenyö eine lange Liste von Wettbewerbserfolgen beschert: unter anderem errang er den ersten Preis beim ungarischen Nationalwettbewerb und gewann den Pierre-Fournier-Sonderpreis in Genf. Außerdem überzeugte er die hochkarätige Jury beim Pabl-Casal-Wettbewerb in Kronberg, der „Welthauptstadt des Cellos“. Ihm wurde im September 2004 nicht nur der erste Preis dieses Wettbewerbs zuerkannt, sondern auch der Sonderpreis für die beste Uraufführung.
Nach Solostellen im Budapester Rundfunkorchester und der Philharmonia Hungarica ist László Fenyö derzeit Solocellist des hr-Sinfonieorchesters Frankfurt.
Über seine Engagements in Ungarn und Deutschland hinaus ist László Fenyö 2006/2007 auch in Lissabon, in Belgrad, in den USA und in Singapore zu hören, u.a. unter der Leitung von K. Penderecki. Auch zwei neue CD-Aufnahmen werden von László Fenyö 2007/08 erscheinen: Kammermusik mit dem Pianisten Oleg Pollianski bei Aulos/Musikado bzw. die Cellokonzerte von J.Haydn (D-Dur) und D.Schostakowitsch (Nr. 1) mit dem hr-Sinfonieorchester und dem Dirigenten Grant Llewellyn bei dem Label hr.music.de.
László Fenyö spielt auf einem Cello von Matteo Goffriller aus dem Jahre 1695.
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