Das Sinfonische Blasorchester Hessen
Zeitgenössisch-Experimentelles prägt das Profil des Sinfonischen Blasorchesters Hessen ebenso wie von den großen Filmmusiken Hollywoods inspirierte Sphären, genau so wie klassische Moderne oder die großen Standardstücke des Repertoires. Eben alles das, was auch die Lebenswelt „draußen“ ausmacht: Die Mixtur von avantgardistische Hochkultur bis zu qualitätvollen Crossover-Ansätze mit gleichem Esprit.
Mit einem Ensemble, das sich mit Elan und Kompetenz, vor allem aber enormer Spiellaune an Meisterwerke des Repertoires macht. Das Sinfonische Blasorchester Hessen (SBH) trägt sich künstlerisch und wirtschaftlich selbst – das ergibt nicht nur die Notwendigkeit, es macht auch Laune, innovative Projekte mit viel Begeisterung umzusetzen.Mit diesem Profil präsentiert sich das Sinfonische Blasorchester Hessen, das 1991 unter Beteiligung von Bläser-Prominenz als Auswahlorchester hoch qualifizierter Musikerinnen und Musiker aus Hessen gegründet wurde und sich schnell als Projekt mit spannenden Ansätzen etablierte. Mit Literatur, die oft deutlich über den üblichen Tellerrand des Gewohnten hinausgeht und auch bereits mehrere Ur- und Erstaufführungen verzeichnete, wie Jiri Gemrots „Lauda Sion“ oder Ralph Philipp Zieglers Sinfonie „Visiones“. Das alles geschieht unter der Leitung von erstklassigen Dirigenten der deutschen Bläserszene vom Rang eines Walter Ratzek, David Gilson oder Harry D. Bath, aber genau so mit Orchesterleitern aus der klassischen Sphäre, wie Prof. Jiri Starek, langjähriger Chefdirigent der Oper Prag. Auch der derzeitige Chefdirigent und Künstlerische Leiter des SBH, Ralf C. Lange, dirigiert im „Alltag“ am Dortmunder Opernhaus.
Unter der Leitung von Lange oder ausgewählten Gästen findet sich das Sinfonische Blasorchester Hessen derzeit zwei- bis dreimal im Jahr zu Arbeits- und Konzertphasen zusammen. Darin musizieren junge Profis und Musikstudenten gemeinsam mit hoch talentierten Jugendlichen und semi-professionellen Amateuren vom Banker bis zum Chemiker. Das ergibt: Einen ungemein motivierten, dynamischen und qualitätvollen Klangkörper, der sich mit vollem Enthusiasmus vorwiegend der Originalliteratur des 20. und 21. Jahrhunderts widmet. Das alles, nebenbei, ohne Förderungen aus öffentlicher Hand. Der Trägerverein „Initiative Neue Blasmusik in Hessen e.V.“ und der Verband „Jeunesses Musicales“ sichern als Partner gemeinsam die Kontinuität der Orchesterarbeit.
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